Qualitätssicherung in der Psychotherapieweiterbildung: Ergebnisse der periodischen Überprüfung der Mitglieder der Schweizer Charta für Psychotherapie

Peter Müller-Locher

Abstract


Die Schweizer Charta für Psychotherapie betreibt seit Jahren die Förderung hoher qualitativer Standards in der Psychotherapieweiterbildung, der Berufs- und Weiterbildungsethik und der Wissenschaftlichkeit. Als Qualitätssicherungsmassnahme überprüft die Kommission für Qualitätssicherung alle Mitglieder auf die Einhaltung der Normen und die Umsetzung der laufenden Beschlüsse der Mitgliederversammlungen. Im Beitrag wird das Überprüfungsverfahren geschildert, die Resultate werden mit den Ergebnissen der beiden ersten Überprüfungsrunden vor sechs und zwölf Jahren verglichen, und es wird gezeigt, dass die Charta-Institutionen in aller Regel auch einhalten, was sie versprochen haben. Diese Verlässlichkeit machte sie auch zu einem wichtigen Partner in der Gesetzgebung der Kantone und des Bundes. Das geschilderte Verfahren, welches seine Stärke in der direkten Kommunikation der Prüfenden mit den Institutionsvertreter(inne)n hat, wird nach wie vor gut aufgenommen und ist geeignet, Impulse zu setzen zur weiteren Verbesserung der Qualität. In der Folge konnte mit den Weiterbildungsinstitutionen auch ein Rahmenkonzept von Qualitätselementen entwickelt werden, das für die ordentliche, eidgenössische Akkreditierung von Psychotherapieweiterbildungsgängen die Qualitätsstandards der Charta und die Qualitätsstandards des Bundes vereint: Ein weiteres Ergebnis der praktizierten Kommunikationskultur.

Schlüsselwörter: Charta; Qualitätssicherung; Qualitätsentwicklung; Psychotherapieweiterbildung; Ethik; Wissenschaft

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