„Die Stärken des Patienten ans Licht bringen“: ein selbstpsychologischer Ansatz der Kurzzeittherapie mit einer Falldarstellung

Karin Pinter

Abstract


In diesem Beitrag werden die theoretischen und praktischen Prämissen der selbstpsychologischen Psychoanalyse im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit für Kurzpsychotherapien in der freien Praxis diskutiert. Ausgehend von einer kurzen Darstellung der fokalen Kurztherapie nach M. Balint, A. Ornstein, M. Ornstein und des Entwicklungsmodells von M. F. Basch werden die theoretischen Überlegungen an Hand einer Falldarstellung überprüft. In der selbstpsychologisch orientierten Kurzpsychotherapie gilt dem empathischen Verstehen des subjektiven Erlebens des Patienten oder der Patientin, den interaktiven Kommunikationsprozessen und den entstehenden positiven Übertragungsphänomenen (Selbstobjektübertragung) eine besonders hohe Signifikanz. Die therapeutische Aufmerksamkeit richtet sich auf das Wahrnehmen von Entwicklungsblockaden und den im therapeutischen Prozess erwachenden Wachstumstendenzen des Patienten, die sich in der Übertragung zeigen. Kurzpsychotherapie erfordert oft eine erhöhte Aktivität und ein starkes persönliches Engagement durch die Therapeutin.

Schlüsselwörter Kurzzeittherapie; Selbstpsychologische Psychoanalyse; Falldarstellung

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Copyright (c) 2006 Karin Pinter

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