Wie arbeitet eine Jung’sche Kinderpsychotherapeutin? Behandlungsberichte geben neue Einblicke

Ursula Kreidler, Gisela Broche, Monika Friedemann, Franziska Stüssi-Schmid, Monika Egli-Schärer

Abstract


Der Artikel geht der Frage nach, was die Psychotherapien von Kindern und Jugendlichen, die von Jung'schen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten durchgeführt werden, kennzeichnet. Diese Frage wird in den Kontext der Bemühungen gestellt, für die laufende Diskussion im Gesundheitswesen (Stichworte Wirksamkeitsnachweis Qualitätssicherung) eine eigenständige Position zu erarbeiten. Im ersten Teil des Beitrags werden grundlegende Konzepte der Jung'schen Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen vorgestellt. Im zweiten Teil folgen zwei Behandlungsberichte, die im Rahmen des Projekts „Retrospektive Dokumentation von Behandlungsverläufen“ der Schweizerischen Vereinigung für Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie (VKJP) entstanden sind. Aus diesen Behandlungsberichten werden im dritten Teil einzelne „produktive Entwicklungen“ herausgelöst. Die retrospektive Dokumentation von Behandlungsverläufen trägt dazu bei, das therapeutische Geschehen, das auf Grund der im ersten Teil dargestellten Konzepte generiert wird, auch für Außenstehende nachvollziehbar zu machen.

Schlüsselwörter:
Jung'sche Psychotherapie; Kinder und Jugendliche; geschützter Raum; Symbolwirkung; Selbstheilungskräfte; Ressourcen; Behandlungsbericht; Gesundheitswesen

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Copyright (c) 2004 Ursula Kreidler, Gisela Broche, Monika Friedemann, Franziska Stüssi-Schmid, Monika Egli-Schärer

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