Ein gemeinsamer Nenner von Wissenschaftlichkeit in der Psychotherapie: über die Umfrage zur „Deklaration der Schweizer Charta für Psychotherapie zu Begriff und Anforderungen an die Wissenschaftlichkeit der Psychotherapieverfahren“

Mario Schlegel, Arnold Frauenfelder, Rudolf Buchmann

Abstract


Die vorliegende Arbeit schließt an die „Deklaration der Schweizer Charta für Psychotherapie zu Begriff und Anforderungen an die Wissenschaftlichkeit der Psychotherapieverfahren“ an. Entsprechende Lehrstühle an Universitäten, Berufsorganisationen und psychiatrische Kliniken wurden gebeten, zur Deklaration Stellung zu nehmen. Die Ergebnisse sind in diesem Bericht zusammengestellt.

Von den 290 Versänden kamen drei als nicht zustellbar zurück. Der Rücklauf umfasste insgesamt 33 Stellungnahmen, die sich inhaltlich in vier Gruppen einteilen lassen. Die erste Gruppe umfasst acht Antworten, welche die Wissenschaftsdeklaration begrüßen und weitere Argumente für das in der Deklaration vertretene Wissenschaftsverständnis anführen. Eine zweite Gruppe besteht aus acht kritisch befürwortenden Antworten, welche zwar die Vorgehensweise der Charta begrüßen und den Einigungsprozess unter den beteiligten Psychotherapie-Methoden als exemplarisch anerkennen, jedoch auf die Notwendigkeit von forschungsgestützten Wirksamkeitsnachweisen hinweisen und bemängeln, dass dazu zu wenig Konkretes in der Deklaration zu finden sei. Die dritte Gruppe, mit sechs Antworten, lehnt die Deklaration grundsätzlich ab, insbesondere wegen mangelnder empirischer Wirksamkeitsnachweise. Die vierte Gruppe mit elf Antworten macht keine inhaltliche Stellungnahme.

Schlüsselwörter:
Psychotherapie, Wissenschaftlichkeit

Volltext:

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Copyright (c) 2004 Mario Schlegel, Arnold Frauenfelder, Rudolf Buchmann

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