Die Krankheit zum Tode ist die Verzweiflung

Eleonore Schneiderbauer

Abstract


Im vorliegenden Beitrag wird ein Überblick über die Auseinandersetzung mit dem Verzweiflungsbegriff S. Kierkegaards, der in der Verzweiflung ein Nicht-selbst-sein-Wollen bzw. Sich-loswerden-Wollen des betroffenen Menschen sieht, gegeben. Im Anschluss daran werden psychoanalytische Modelle, in denen Verzweiflung eine Rolle spielt, vorgestellt, wie: die Bindungstheorie J. Bowlbys, die Theorie des Urvertrauens und Urmisstrauens E. H. Eriksons. Auf den Zusammenhang zwischen Scham und Verzweiflung und die Bedeutung des idealisierten Selbstobjekts bei der Verzweiflung wird ausführlich eingegangen.

Schlüsselwörter:
Verzweiflung, Scham, Urvertrauen, Selbst-Integration, bipolare Synthese, idealisiertes Selbstobjekt


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