Psychotherapeutische Interventionen bei Patienten mit malignen Lymphomen

Herbert Csef

Abstract


Die malignen Lymphome machen nur etwa 2,3% aller Krebserkrankungen aus, weisen aber nach neueren Untersuchungen die zweithöchste Inzidenzsteigerung aller Tumorerkrankungen auf. Bislang liegen zu dieser Tumorart - im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen wie z.B. Mammacarcinom - relativ wenige psychoonkologische Studien vor. Der folgende Beitrag berichtet über Erfahrungen mit Lymphompatienten im Rahmen eines Konsiliar-und Liaisondienstes mit einer hämatologisch-onkologischen Station. Bei 47 der 66 untersuchten Lymphompatienten erfolgten psychotherapeutische Interventionen. Bevorzugt kamen Kriseninterventionen und supportive Einzeltherapien zur Anwendung. Aus den psychotherapeutischen Erfahrungen werden erste Ergebnisse zur Krankheitsverarbeitung von Lymphomkranken abgeleitet.

Schlüsselwörter:
Psychoonkologie, maligne Lymphome, supportive Psychotherapie, Konsiliar- und Liaisonpsychotherapie, Krankheitsbewältigung.


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