Ergebnisse einer Umfrage zum Problemkreis der Berufstitel „Psychotherapeut" und „Arzt für Psychotherapeutische Medizin"

Marianne Ringler, S. Bohrn

Abstract


Es wurde eine Umfrage in der österreichischen Bevölkerung (n=97) durchgeführt, die klären sollte, ob zwischen den Berufsbezeichnungen „Psychotherapeut“ (PT) und „Arzt für psychotherapeutische Medizin“ (ApM) unterschieden werden kann. Letzterer Berufstitel wird von der Ärztekammer nach Absolvierung eines Curriculums vergeben, das weit geringere Ausbildungserfordernisse stellt als die gesetzliche Psychotherapieausbildung vorsieht. Wir wollten wissen, ob die Ausbildungsunterschiede und mit diesen einhergehende Qualitätsunterschiede wahrgenommen werden können. Es zeigte sich, daß bei allen Befragten, aber selbst Angehörigen psychosozialer Berufsgruppen in einem erheblichen Ausmaß Unklarheiten vorhanden sind, der akademische Status der Ärzte mit psychotherapeutischer Kompetenz gleichgesetzt wird. Die sich daraus ergebenden Schlußfolgerungen werden in Hinblick auf Konsumentenschutzfragen diskutiert.

Schlüsselwörter:
Psychotherapieausbildung, Konsumentenperspektive, ethische Fragen.


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Copyright (c) 1995 Marianne Ringler, S. Bohrn

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